Pressemitteilung: FDP Greven gegen Baumschutzsatzung

Die FDP Greven positioniert sich entschlossen gegen eine Wiedereinführung der Baumschutzsatzung, welche durch die Linkspartei, Grünen und SPD vorangetriebenen wurde.

Die vorgeschlagene Baumschutzsatzung ist reiner Bürokratismus, welche den Bürger für die Anpflanzung von Bäumen langfristig bestraft. Sie wird die Grevener mittelbar dazu zwingen schützenswerten Baumbestand vorzeitig zu entfernen, um nicht nach Einführung der Satzung strafbar zu handeln. Bäume würden beseitigt werden, bevor sie vom Stammumfang her in die Satzung „hineinwachsen“.

Greven ist ohne Baumschutzsatzung nicht ärmer an Bäumen. Der Nutzen von Baumschutzsatzungen lässt sich nicht belegen. Vorgaben im Landesnaturschutzgesetz sowie in den jeweiligen Bebauungsplänen bieten bereits ausreichend Baumschutz.

Es soll ein Verwaltungs- und Gebühreninstrument eingeführt werden, das die Bürger knebelt, obwohl diese verantwortungsvoll mit ihren Bäumen umgehen.

Statt zusätzlicher Reglementierung der Bürgerinnen und Bürger sowie steigenden Personal- und Sachkosten für den städtischen Haushalt, schlägt die FDP Greven vor: Das Geld in die digitiale Infrastruktur der Grevener Schulen investieren oder schlichtweg einsparen.

// Pressemitteilung am 29.09.2017 in den Westfälischen Nachrichten veröffentlicht