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Aktualisiert: vor 1 Stunde 24 Minuten

Liberale fürchten um Lebensqualität

Di, 04/10/2018 - 18:41

METTINGEN/RECKE. Die Nordbahn und kein Ende: Jetzt meldet sich in der Debatte, ob auf der Strecke zwischen Recke und Osnabrück wieder Personenzüge fahren sollen, die FDP Kreis Steinfurt zu Wort. Bis auf den Ortsverband in Recke sind auch die Liberalen gegen die Reaktivierung der Bahn.

Die Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn ist ein Dauerstreitthema. Jetzt schaltet sich die FDP-Kreistagsfraktion erneut in die Diskussion ein und erneuert ihre Bedenken gegen das Projekt. Bei einem Treffen mit Bürgerinitiativen gegen das Projekt wurde unter anderem kritisiert, dass die Mitarbeiter und Zulieferer von Coppenrath&Wiese die Bahnstrecke mehr als am Tag kreuzen müssten.

 Die FDP-Kreistagsfraktion hat ihre Bedenken gegen die Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn für den Personenverkehr erneut bekräftigt. In einer Gesprächsrunde mit Vertreten der liberalen Ortsvereine sowie mit Sprechern von Bürgerinitiativen, die eine Wiederaufnahme des Zugverkehrs zwischen Recke und Osnabrück ablehnen, wurden die Gegenargumente noch einmal zusammengetragen.

Nach Ansicht der Kritiker leide vor allem die Lebensqualität unter dem halbstündigen Zugverkehr durch die Orte Mettingen, Westerkappeln und Lotte. Allerdings verschweigt der FDP-Kreistagsvorsitzende Hans-Jürgen Streich nicht, dass es mit dem Ortsverein Recke auch Befürworter der Reaktivierung gibt. Der Recker FDP-Mann Thomas Hermann bekräftigte bei dem Treffen im Steinfurter Kreishaus, dass eine Bahnanbindung die Töddengemeinde attraktiver mache.

Die bekannten Kritikpunkte kamen aus Mettingen, Westerkappeln und Lotte. Der Mettinger FDP-Ratsherr Reinhold Heß wiederholte zusammen mit Hans-Jürgen Sieker von der Bürgerinitiative für Verkehrsentflechtung die Befürchtung, der Bahnverkehr teile das Tüöttendorf in zwei Teile. Der vor kurzem von der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) vorgenommene Schrankentest an zwei Mettinger Bahnübergängen hat die Gegner in ihren Befürchtungen bestätigt, dass Zugverkehr im Halbstundentakt zum Verkehrschaos auf den Straßen führe. Sie erinnerten daran, dass rund 2500 Mitarbeiter von Coppenrath&Wiese sowie die Zulieferer der Tiefkühlkonditorei die Gleise täglich mehrfach kreuzen müssten. RVM und Bürgermeisterin Christina Rählmann sahen bei den simulierten Schließzeiten an der Hügelstraße vor Cowi dagegen keine Probleme.

Armin Kirsch von der Bürgerinitiative aus Westerkappeln fügte hinzu, dass Ortsteile, die weit an der Bahnstrecke entfernt liegen, nicht von der Reaktivierung profitieren. In Lotte-Büren führe die Bahn auf rund drei Kilometern an einer gewachsenen Siedlung vorbei. Auch dort befürchten Gegner Beeinträchtigungen, heißt es in einer Pressemitteilung der Liberalen weiter.

Ebenfalls wurden erneut die gutachterlich prognostizierten Fahrgastzahlen von 5600 Personen pro Tag auf der Strecke zwischen Recke und Osnabrück angezweifelt. Nach Ansicht der Kritiker motiviere die Nordbahn die Bürger auch nicht, vom Auto auf den Zug umzusteigen. Sie halten den Ausbau des Busnetzes für die bessere Alternative. Allen voran Hans-Jürgen Streich brach erneut eine Lanze für die Schnellbuslinie 10 von Recke nach Osnabrück: „Die S10 bietet ganze 38 Haltepunkte, während es auf der Tecklenburger Nordbahn nur acht wären.“ Und davon, so Streich, wäre kein einziger in der Nähe von Universität und Fachhochschule.

An der Gesprächsrunde über die Nordbahn nahm auch der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landesfraktion, Ulrich Reuter, teil. Über das Nordbahn-Projekt entscheide der Landtag. Um ein Stimmungsbild zu erhalten seien die Gemeinderäte aufgerufen, ihre Standpunkte zu formulieren. Reuter betonte, dass die mit der Streckenuntersuchung beauftragten Unternehmen „seriöse Gutachter“ seien. Die Ergebnisse müssten ernst genommen werden. Gerade gegen diese Gutachten richtete sich aber auch ein Teil der Kritik bei den Bahngegnern.

 Foto: Oliver Langemeyer

Kategorien: Lokal

Alexander Brockmeier mit 97% erneut im Amt bestätigt

Mi, 02/28/2018 - 21:02

 Saerbeck. Am Samstag hielt der Kreisverband der FDP Steinfurt ihren ordentlichen Kreisparteitag im Gasthaus Ruhmöller in Saerbeck ab. Auf der Tagesordnung standen neben den Neuwahlen des Kreisvorstandes auch die inhaltliche Antragsdebatte und weitere Delegiertenwahlen.

Der Einladung zum Kreiskongress folgten 97 stimmberechtigte Mitglieder. Der amtierende Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Alexander Brockmeier zeigte sich zufrieden mit der vorangegangenen Amtszeit: „Es freut mich sehr, dass in den letzten beiden Jahren so viele Neumitglieder den Weg zu den Freien Demokraten gefunden haben. Insgesamt konnte der Kreisverband 115 Neumitglieder in der Partei begrüßen. Neben dem Mitgliederzuwachs ist besonders das ehrenamtliche Engangement der Ortverbände der Freien Demokraten im Kreis Steinfurt hervorzuheben.“ Brockmeier betonte die Teamleistung des anstrengenden Wahlkampfjahres 2017 und dankte allen beteiligten Personen.


Der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Hans-Jürgen Streich berichtete aus der vorangegangenen Arbeit der Fraktion und nannte die wichtigen infrastrukturellen Programme der nächsten Jahre: „Die Kreistagsfraktion wird die dringend notwendigen Infrastrukturmaßnahmen im Kreis weiterhin konstruktiv begleiten und setzt sich für eine schnelle Umsetzung derer ein. Darüber hinaus werden wir auch heute schon die Weichen für die kommende Kommunalwahl stellen und uns inhaltlich und personell auf diese vorbereiten.“

Nach kurzer Aussprache und Verlesung des Kassenberichtes entlastete der Kreisparteitag den Kreisvorstand mit einer großen Mehrheit. Damit war der Weg frei für die Neuwahl eines oder einer Kreisvorsitzenden und eines Kreisvorstandes. Alexander Brockmeier wurde in einer Wahl mit einem Gegenkandidaten mit einer Mehrheit von 97 % erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt. In seiner Vorstellungsrede nannte er die Schwerpunkte seiner Arbeit für die nächsten zwei Jahre: „Wir dürfen nicht nur über die Digitalisierung reden und diese immer wieder einfordern, wir müssen in unseren eigenen Strukturen damit beginnen. Daher werden wir unsere Strukturen weiter digitalisieren.“ „Mit dem heutigen Tag beginnt für uns die Kommunalwahl. Unser Fokus wird jetzt in den nächsten zwei Jahren auf der Vorbereitung der Wahlen vor Ort liegen. Wir werden uns inhaltlich und personell stark aufstellen, um 2020 wieder mit einer starken Stimme in den Kommunalparlamenten vertreten zu sein.“


Als stellv. Vorsitzende wurden Andreas Reerink (99 %, Hopsten), Jürgen Bischoff (81 %, Wettringen) und Marion Rikels (94 %, Laer) gewählt. Die Position der Schriftführerin im Kreisvorstand übernimmt Beate Harmsen (95 %, Emsdetten). Die Mitglieder der Freien Demokraten im Kreis Steinfurt wählten Frank Denzol (99 %, Mettingen) erneut zum Schatzmeister und damit zum Verantwortlichen für die finanzielle Lage der Partei. Abschießend wird der Vorstand von den Besitzern Kai Kuntz (77 %, Steinfurt), Florian Hey (85 %, Rheine) und Andreas Schweizer (78 %, Neuenkirchen) vollendet.

Inhaltlich positionierten sich die Freien Demokraten im Kreis Steinfurt zu einem zukunftssicheren und optimistischen Europa und einem konstruktiven, finanziellen Umgang mit dem Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union. Die Beiträge der Nettozahler dürften dabei nicht einseitig erhöht werden. Besonders der größte Nettozahl Deutschland dürfe dabei nicht nur aufgrund der steigenden Mehreinnahmen im Haushalt zur Kasse gebeten werden.

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Stullich und Brockmeier empfangen Karnevals-Union

Mi, 01/31/2018 - 23:38

Düsseldorf. Die Landtagsabgeordneten Andrea Stullich (CDU) und Alexander Brockmeier (FDP) aus Rheine empfingen am 30. Januar das Dreigestirn der Karnevals-Union Rheine und das Jubiläumsprinzenpaar der KG Narrenzunft sowie eine Abordnung der KUR. Im Rahmen des Närrischen Landtags erhielten sie unter anderem den Landtagsorden vom Präsident des Landtags, André Kuper.

„Wir freuen uns sehr, dass uns die KUR anlässlich des Närrischen Landtags in Düsseldorf besucht hat.“, so Brockmeier.

Das Dreigestirn besteht auch bei der Karnevals-Union Rheine aus einem Prinzen, einer Jungfrau und einem Bauern. Allerdings gibt es eine Besonderheit: Bauer Uli I. ist bereits seit 25 Jahren Standartenträger der Karnevals-Union Rheine. Deswegen führt er – und nicht wie sonst üblich der Prinz – das Dreigestirn an. Ehemalige KUR- und Stadtprinzenpaare des Präsidiums stellen Prinz und Jungfrau, heute Prinz Rainer I. und Jungfrau Sabine. Das Dreigestirn wurde begleitet von weiteren Präsidiumsmitgliedern.

Kategorien: Lokal

Brockmeier besucht Weltladen in Rheine

Di, 01/30/2018 - 00:00

Rheine. Am Freitag besuchte Alexander Brockmeier, FDP-Landtagsabgeordneter aus Rheine und Kreisvorsitzender der FDP Steinfurt, den Weltladen in Rheine. Der Geschäftsführer Michael Remke-Smeenk stellte bei einer Führung durch den Laden die unterschiedlichen Arbeitsbereiche des Geschäfts vor und berichtete von den Tätigkeiten des Teams. Brockmeier berichtet:

„Das Ziel des Weltladens in Rheine ist es, Verbrauchern faire Produkte näher zu bringen und ihnen die Vorteile dieser Produkte aufzuzeigen. Dazu laden sie beispielsweise Schulklassen zu sich ein, um ihnen Einblicke in internationale Handelsbedingungen zu geben und sie gleichzeitig über Verbraucherbildung zu informieren.

Es ist schön zu sehen, dass so viele Menschen ehrenamtlich daran arbeiten, Verbraucherbildung zu betreiben und fairen Handel weltweit voranzubringen. Auch der deutliche Anstieg von Mitglieder ist eine erfreuliche Entwicklung. Dass die Betreiber Wert auf fair produzierte und fair gehandelte Produkte legen, zeigt sich insbesondere an der Verwendung und dem Verkauf von Produkten mit dem Gepa-Siegel.“, so Brockmeier.

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